Bluetooth Verbindung zum Handy einrichten

Gleich mehrere Nutzen bietet die Anbindung des bluetoothfähigen Mobiltelefons an den Mac. Zum einen können Termine und Kontakte zwischen Rechner und Telefon abgelichen werden. So muß nicht jedesmal der Mac aus der Tasche gezogen werden um nur eine Telefonnummer oder den nächsten freien Termin zu suchen. Desweiteren erübrigt sich damit die aufwändige Handarbeit alle Telefonnummern händisch ins Telefon einzugeben.

Zudem kann die GPRS-Fähigkeit des Handys auch für eine Onlineverbindung des Rechners genutzt werden. Umfängliche Seiten anzusurfen ist zwar eher quälend, aber für mal schnell die neuesten eMails abzuholen eine sehr gute und bequeme Alternative zu Hotspots.

Je nach Telefon-Modell stehen darüberhinaus weitere Dienste zur Verfügung. Z.B. der Kopplung ans Apple Adressbuch um eine direkte Anwahl auszulösen oder SMS zu versenden oder die Möglichkeit Applikationen auf dem Rechner per Handy-Fernbedienung zu steuern.

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung geht dank »Bluetooth Verbindungsassistent« sehr einfach:
Bluetooth Assistent geraeteauswahl1.png gefundene-geraete1.png
Damit das Mobiltelefon gefunden wird, muß natürlich die BT-Option eingeschaltet sein und das Gerät »sichtbar« sein. Ist das Gerät erkannt erfolgt im nächsten Schritt das sog. Pairing – die gegenseitige Identifizierung und Bindung der Geräte zueinander. Die dabei vom Mac vorgegebene Kennnummer ist auf dem Handy als Identifikationsnachweis einzugeben. Die Nummer ist völlig beliebig und wird zu keinem Zeitpunkt nochmals abgefragt, so das sich ein notieren oder abspeichern erübrigt.
pairing1.png

Je nach Möglichkeit des Handymodells werden dann die zu Verfügung stehenden Dienste zur Auswahl angeboten. Für die GPRS-Verbindung sind dann noch ein paar weitere Einstellungen zu hinterlegen und das zum Handy passende Modemscript auszuwählen.
auswahl-der-dienste1.png internet-zugang-einrichten1.png

Beides, Einstellungen für den jeweiligen Mobilfunkprovider wie auch für so ziemlich jedes Handy denkbare Modemscript, sind auf Ross Barkmanns Homepage gesammelt.

Nach erfolgter Einrichtung ist das Mobiltelefon als Gerät in iSync eingetragen, steht im Netzwerk als mögliche Verbindung zur Verfügung und bietet im Adressbuch den Zugriff auf’s Handy zur Anwahl, bzw. zum SMS-Versand.
bt-als-netzwerk-device1.png isync1.png adressbuch-mit-bluetooth.jpg
Eine Liste von iSync-Kompatiblen Handymodellen listet die Apple-Seite.

MacGiro und Mon(K)ey Bilanz

Eine sehr einfach Möglichkeit um die anfallenden Buchungen zum Monats- oder Quartalsende (je nachdem wann das Finanzamt die Umsatzsteuer von einem sehen mag) schnell und zeitsparend zu erledigen bietet Monkey Blianz in Zusammenarbeit mit MacGiro.

In MacGiro werden alle Kontenbewegungen des fraglichen Zeitraums (letzter Monat/letztes Quartal) selektiert und als Text-Tab Datei exportiert. Monkey Bilanz kann diese Exportdatei anschliessend öffnen und verbucht diese automatisch gegen das Konto der Bank. Damit fallen im Nachgang nur noch die Gegenbuchungen je Zahlungsein- oder -ausgang an. Auch Splitbuchungen – z.B. für Privatanteile oder falls mit einer Rechnung Leistungen fakturiert wurden, die unterschiedlichen Erlöskonten zuzuordnen sind – sind zu diesem Zeitpunkt machbar.

Wie immer: die Buchungen werden auch hier erst einmal nur erfasst. Die eigentliche Verbuchung erfolgt im Stapelbetrieb. Eventuelle Fehler sind zuvor noch leicht zu korrigieren.

Faxserver auf OS X Server einrichten

Was in OS X Client lediglich eines einzigen Haken bedarf, treibt in der Servervariante jedem Admin erst einmal die Schweißperlen auf die Stirn. Die Systemeinstellung »Drucken und Faxen« ist an dieser Stelle wenig hilfreich, weil das meiste der Druckveraltung an den »Print Service« des Servermanagers abgegeben wurde. Aber zum Thema Fax schweigt sich sowohl der Servermanager als auch die zugehörige Apple Dokumentation aus.

Paradoxon Nummer 1: Du willst ein Fax, also richte einen Drucker ein

Die Druckereinrichtung auf dem Server geschieht sehr herkömmlich über die Systemeinstellung »Drucken und Faxen«.

Konfigurations PopUp

Einerseits schadet es nie, auch dort Durchgriff auf einen Printer zu haben, zum zweiten kann dieser auch den automatischen Ausdruck von eingehenden Faxen übernehmen und zum Dritten ist es die Voraussetzung um das Faxmodem innerhalb des Netzes freigegeben zu bekommen.

Diesen so lokal eingerichten und getesten Drucker übernehmen wir nun in die Print Services von OS X. Es ist dabei vollkommen unerheblich ob es sich um einen lokalen, per USB angeschlossenen Drucker oder um einen per Ethernet erreichbaren Arbeitsgruppendrucker handelt. OS X Server übernimmt lediglich die logische Verwaltung der Druckjobs, unabhängig von der Anschlußart oder dem Aufstellungsort.

Konfigurations PopUp

Den so eingerichteten Drucker geben wir nun für das Netzwerk ausschliesslich über das Internet Printing Protokoll (IPP) frei. In einem ersten Test überprüfen wir nun, ob alle Clientrechner diesen Drucker in ihrem Druckdialog unter „gemeinsam genutzte Drucker“ angezeigt bekommen und nutzen können.

Paradoxon 2: Du willst Netzwerkzugriff zum Faxmodem, also richte Netzwerkzugriff über das Faxmodem ein

Wer wie ich ein Freund davon ist, das nicht benötigtes abgeschaltet wird (was nicht da ist, kann auch keine Fehler produzieren) wird seine Netzwerkeinstellungen auf die wirklich notwendigen Schnittstellen begrenzt haben. Dies dürfte bei einem Arbeitsgruppenserver in der Regel »Ethernet« und in einigen Fällen auch noch »Airport« sein. Das Interne Modem hat eigentlich keine Rolle im Netzverkehr, dennoch muß es an dieser Stelle für das Sharing des Faxmodems eingeschaltet werden!

Konfigurations PopUp

Paradoxon 3: Du willst vom Client faxen, also faxe vom Server

Um das Interne Modem für den Faxversand zugänglich zu machen, wird zunächst vom Server aus irgendein beliebiges Dokument für den Faxversand vorbereitet. Ein wirklicher Versand ist nicht notwendig, schon die Vorschau reicht aus, um die Druckwarteschlange für das Faxmodem zu erzeugen. Diese ist danach über das Drucker-Dienstprogramm einsehbar. Der dort erscheinende Eintrag „Internes Modem“ sollte der Eindeutigkeit halber umbenannt werden – alle Modems aller Macs heissen „Internes Modem“. Also wird daraus „FaxServer“.

Konfigurations PopUp
Konfigurations PopUp

Ist das Faxmodem einmal auf dem Server eingerichtet, erscheint es ohne weiteres Zutun in der Liste der »gemeinsam genutzten Faxe« auf den Clientrechnern.

Konfigurations PopUp

Womit wir bei Paradoxon 4 wären. Du brauchst 3 in sich unlogische. komplexe Konfigurationsschritte um zu guter letzt beschenkt zu werden.

An dieser Stelle dürfte klar im Vorteil sein, wer schon mal mit Windows gearbeitet hat.

Pimp my Safari

»Pimp my ride« – übersetzt etwa: »motz‘ meine Karre auf« – hieß es zuerst auf MTV. Davon inspiriert und als Gegenpart zu den reichlichen Firefox-Extensions entstand kurz darauf die Webseite pimpmysafari.com. Hier sind so ziemlich alle Erweiterungsmöglichkeiten für Apples Safari gelistet. Ein paar davon, die ich im täglichen Einsatz verwende möchte ich vorstellen.

Allen gemeinsam ist, das sie kostenlos (generell oder mindestens für den Privatgebrauch) nutzbar sind. Wenn ich schon kein Geld mehr für den Browser ausgeben muß – warum sollte ich es dann für Erweiterungen tun? Damit fallen andere, häufig genutzte und durchaus sehr gute Erweiterungen wie z.B. Saft oder PithHelmet die aber kostenpflichtig sind durch mein Raster.

Zur besseren Übersicht habe ich die Erweiterungen etwas kategorisiert:

Internet PlugIns

Ablageort: /Library/Internet Plug-Ins/ oder ~/Library/Internet Plug-Ins/

Die allermeisten sind „ab Werk“ installiert und bedürfen keiner großen Aufmerksamkeit. Bei mir sind im wesentlichen PlugIns installiert, die weitere Dateiformate im Browser zugänglich machen. Dazu gehören Quicktime, Real, und Windows Media als Streamingformate, Macromedia Flash, Macromedia Director und Adobe SVG als Grafikformate, Java um clientseitige Applikationen ausführen zu können. Dazu die beiden Schubert-PlugIns um PDF, Postscript und Word-Dokumente im Browser anzeigen zu können. Außerdem kommt bei mir noch ein weiteres PlugIn dazu, das die Hilfsapplikation iGetter beisteuert.

Hilfsapplikationen

Ablageort: /Applications/ (lokalisiert: /Programme/)

iGetter kümmert sich (anstatt des safarieigenen Downloadmanagers) um alles was aus dem Netz zu saugen ist. Hauptvorteil des iGetters ist dabei, das der Download in mehreren Teilsegmenten parallel erfolgt. Diese Teilsegmente werden dann anschliessend lokal wieder zur kompletten Datei zusammengeschraubt. Damit kann der Datendurchsatz erheblich gesteigert werden. Ebenso kann nicht nur ein Server zum Download herangezogen werden, sondern – sofern entsprechende Mirrors bekannt sind – kann der Download auf mehrere Server gleichzeitig verteilt werden. Um komplette Sites runterzuladen und lokal nutzbar zu machen greife ich auf SiteSucker zurück. Damit kann den Umfang des Downloads (nur bestimmte Dateitypen, bis zu einer gewissen Ordnertiefe, innerhalb einer URL, …) recht genau festlegen. Zudem werden die enthaltenen Links (zu Bilder, Unterseiten etc.) so aufgearbeitet, das in der lokalen Kopie gebrowst werden kann. Als weiteres Hilfsprogramm habe ich Shrook als Newsreader im Einsatz. Die Verzahnung zu Safari liegt im wesentlichen in der (Mit-)Benutzung der Renderingengine um über das kurze RSS-Format hinaus gleich wenn nötig die komplette Webpage darzustellen. Ich empfinde das Arbeiten mit Shrook als angenehmer als die eingebaute RSS-Funktion von Safari.

Favelets/Bookmarklets

Ablageort: innerhalb von Safari in den Bookmarks

Brauchbare Favlets finden sich bei Tantek Çelik. Favelets oder Bookmarklets sind kleine JavaScript-Schnippsel, die auf die aktuell geöffnete Webseite oder das aktuelle Fenster wirken. Damit kann man z.B. die Fenstergröße des Browsers anpassen, Seiten an den W3C-Validator übergeben, etc. Die Schnipsel werden als Bookmark gespeichert und sind so leicht zugänglich. Ich habe mir dafür ein »Apfelmenü« in der Bookmarkleiste geschaffen. Einfach einen Ordner anlegen und als Namen mit Alt-Shift-Stern den Apfel erzeugen.

AppleScripts

Ablageort: wahlfrei, da ich viele eigene Scripte nutze, habe ich mir einen extra Ordner unter ~/Dokumente/Scripts/ geschaffen

Internet Explorer/Windows-Benutezr bekommen von ebay einen Link unter dem Ablaufdatum der Auktion angezeigt, mit der der Ablauftermin in den Outlook-Kalender übernommen werden kann. Eine ähnliche Funktion kann man sich für dem Mac mit AppleScript schaffen. eBaytoiCal liest die Artikelseite von ebay aus und übergibt das Enddatum der Auktion an iCal, wo es als Termin samt Erinnerung und URL-Angabe eingetragen wird. Um das Scirpt aufzurufen habe ich mir mit Hilfe von Butler ein Tastenkürzel geschaffen.

InputManagers

Ablageort: /Library/InputManagers/ oder ~/Library/InputManagers/

SafariBlock ist ein Blocker für Werbebanner, der auf der Basis von URL-Strings arbeitet. Damit können bestimmte Werbeserver sehr leicht geblockt werden. Zusätzlich nutze ich zum blocken von bestimmten Medienformaten noch ein lokales Stylesheet. Hiermit werden bestimmte Bildgrößen (definierte Werbeformate) und Flash-Elemente die von definierten Servern kommen auf unsichtbar gesetzt. SafariNoTimeout setzt die erlaubte Antwortzeit von Servern hoch, wodurch es zu weniger Ladeabbrüchen bei langsamen Server kommt. SafariPlus ist für die Verwaltung von Cookies zuständig. Nur wer in der Positivliste von SafariPlus eingetragen ist, darf ein Cookie setzen.

SafariStand bietet eine komfortable Suche in den Bookmarks und der History, kann Downloads nach Datum absortieren, leitet _blank-Targets in neue Tabs, Tabs können per Scrollrad gewechselt werden, in einer Sidebar können Previews von den Seiten angeschaut und sortiert werden (ähnlich wie bei OmniWeb), Bookmarks können mit Labeln versehen werden, eine Tableiste kann als Sitzung gespeichert werden, über SiteAlteration können z.B. Schriftgrößen für bestimmte Seiten angepaßt, JS ein/ausgeschaltet werden, und und und … SafariStand kommt aus Japan und vorallem die Doku ist nicht vollständig in Englisch übersetzt, so daß man etwas experiementieren muß um wirklich alle Funktionen zu entdecken. Auch eine Erweiterung der GoogleSuche wäre mit SafariStand möglich, aber dazu nutze ich AcidSearch – eine SIMBL-Erweiterung. SIMBL ist ebenfalls ein InputManager und eine Meta-Ebene unter der mehrere PlugIns verwaltet werden.

SIMBL-basierte Erweiterungen

Ablageort: /Library/Application Support/SIMBL/Plugins/
oder ~/Library/Application Support/SIMBL/Plugins/

AcidSearch erweitert das Google-Suchfeld um weitere, freidefinierbare Suchen. Bei mir starte ich z.B. Anfragen an Macupdate, Versiontracker, die Postleitzahlensuche, Gracenote, Amazon oder eBay über den Safari-Suchschlitz, Dazu können entweder Hotkeys oder Abkürzungen eingesetzt werden. Außerdem verfügt AcidSearch über die Möglichkeit auf einer aufgerufenen Webseite Inhalte mit der von Mozilla bekannten Funktion »Search as you type« zu finden. Sehr praktisch, wenn die Suche innerhalb der Seite bei Eintippen des/der ersten Buchstaben startet. SafariSource bietet mir die Möglichkeit Quelltexte mit Syntaxhiliting zu versehen, was sie leichter lesbar macht. Ich habe mir ein Farbmodell angelegt, das sich an BBEdit orientiert, da ich damit normalerweise Seiten erstelle und so nicht umlernen muß. Ebenfalls für WebDesigner interessant sind die WebDevAdditions, mit der man einen Röntgenblick in eine Seite nehmen kann.

WebKit

Ablageort: /Applications/ (lokalisiert: /Programme/)

Das WebKit ist der von der OpenSource Gemeinde weiterentwickelte Unterbau von Safari. Die Oberfläche ist exakt Safari, lediglich die Rendering Engine und die Funktionalitäten sind weiterentwickelt. Was im WebKit gezeigt wird, findet sich i.d.R. in künftigen Versionen von Safari wieder. Hier war auch zuerst das korrekte Rendering des ACID2-Test zu bestaunen, den Safari zwischenzeitlich (seit 2.0) ab Werk beherrscht. Ein aktuelles Feature ist der WebKit Inspector – der insbesondere für Webentwickler wesentliche Hinweise auf die Dokumentstruktur, das eingesetzte CSS usw. gibt.

Multimail Accounts

Verschiedene Mailadressen, aber nur ein Account auf den physikalisch alles läuft? Das geht mit Mail, sogar einfacher als gedacht.

Versucht man einen neuen Account anzulegen um das physikalisch gleiche Postfach lediglich mit einer anderen Absenderkennung zu versehen, schlägt dies fehl. Der Grund: Apple Mail legt pro Postfach einen Ordner an, der sich aus Protokoll (POP oder IMAP), Benutzerkennung und Domain zusammensetzt. Entsprechend kann ein weiterer Account mit identischen Zugangsdasten diesen Ordner nicht nochmals erzeugen.

multimailaccounts1.jpg

Stattdessen nimmt man den vorhandenen Account und fügt neben der ersten Absendeadresse eine oder mehrere weitere Adressen durch Kommata getrennt dazu.

multimailaccounts2.jpg

Durch diese einfache Massnahme erweitert sich beim Schreiben der Mail die Auswahlliste der Absender.

multimailaccounts3.jpg

VPN Zugang einrichten

Wer unterwegs oder von zu Hause auf seine Serverdaten zugreifen möchte ohne die notwendigen Sicherheitsaspekte dazu nicht aus den Augen zu verlieren kommt um einen VPN-Zugang nicht herum.

OS X Server bietet mit ein paar wenigen Mausklicks die Möglichkeit einen solchen VPN-Zugang bereitzustellen. Neben dem unsicheren PPTP-Verfahren ist auch das L2TP/IPSec-Verfahren unterstützt.

Clientseitig sind folgende Schritte notwendig um einen Zugang zu einem VPN-Server zu erhalten:

Programm „Internet-Verbindung“ starten, dort neue VPN-Verbindung erstellen
Konfigurations PopUp

Im anschliessenden Dialog L2TP über IPsec als Protokoll-Art auswählen

L2TP/IPSec versus PPTP

Danach steht die eigentliche Konfiguration an:

Konfigurations PopUp

Konfigurationsdaten eintragen

Die Beschreibung ist wahlfrei, als Server-Adresse ist der DynDNS-Namen oder eine fixe IP mit der der Server vom Internet aus ansprechbar ist einzutragen. Unter Account die Benutzerkennung desjenigen, der die Verbindung aufbaut. Als Benutzer-Identifizierung wird Kennwort vorgeschlagen, das dem User zugewiesene Passwort für seinen Zugriff auf die Dienste des OS X Servers gilt auch hier, da auch der VPN-Zugang über den zentralen Authentifizierungsdienst des OS X Servers läuft.

Alternativ können auch vom Server erstellte Zertifikate, der servereigene Kerberos-Dienst oder eine RSA-SecurID zur Benutzeridentifizierung verwendet werden.

Die Rechneridentifizierung läuft wahweise über ein Kennwort (Shared Secret) oder ebenfalls über ein Serverzertifikat.

Wird der Haken bei „VPN bei Bedarf aktivieren“ gesetzt, erscheint folgendes Fenster, in dem nochmals der Domainname von DynDNS einzutragen ist. Damit wird sichergestellt, das bei Aufruf dieser Domain der VPN-Tunnel automatisch etabliert wird.

VPN Verbindung ausschliesslich für …

Nach Bestätigen mit den Buttons „Fertig“ und „Ok“ und dann erscheint folgende fertige Konfiguration.

Fertige Konfiguration

Wenn nun eine Internetverbindung besteht (egal ob GPRS, Modem, ISDN, DSL) kann via „Verbinden“ die Einwahl zum Server ausgelöst werden.

Mit dem Haken bei „VPN-Status“ wird ein kleines schwarzes „Ticket“ in der Menüleiste eingeblendet, über das ebenfalls die Einwahl ausgelöst werden kann.

Menübar VPN-Status

Steht die VPN-Verbindung zum Server sind alle Dienste verfügbar als wäre man im lokalen Netz eingloggt. Lediglich die zumeist geringere Geschwindigkeit im Vergleich zum lokalen Ethernet deutet noch auf die Ferneinwahl hin.

»This site is under construction« – ein Inhalt der wenig sagt und keinem nützt

»Baustelle«, »under construction«, diese und andere Baustellenschilder findet man auf einer Informationsreise durch das Internet viel zu oft. Information gesucht, Baustelle gefunden. Das nützt weder dem Domaineigner noch dem Besucher.

So oder ähnlich passiert es immer wieder: der Domainname ist noch frei, die Erkenntnis ist da, wir wollen endlich das Potenzial des Internet für unsere Firma nutzen. Dann geht alles ganz schnell: Die Domain ist reserviert, es fehlt die Zeit, vielleicht wird der kompetente Partner nicht gleich gefunden, vielleicht wollte man es selber machen, stößt an Grenzen, die Zeit vergeht … Weil man sowieso gerade die gesamte Firmenpräsenz überarbeitet ist die Domain auch gleich auf Werbemitteln oder auf dem Briefpapier abgedruckt, doch wenn Informationssuchende dort nachsehen wollen finden sie nur die lapidare Baustelle. Wenn sich nach dem zweiten Besuch noch immer nichts getan hat, wandert diese Domain-Adresse unwiderruflich in den Papierkorb. Kontakt verschenkt, Geld verloren!

Eine Domain zu reservieren so lange sie noch frei ist macht natürlich zunächst Sinn. Allerdings produziert diese laufende Kosten und – nicht zu unterschätzen – auch von Anfang an Interesse! Das Wesen des Internet war, ist und bleibt nunmal a priori die Vermittlung von Informationen aller Art. Unterschiedlich verpackt, unterschiedlich relevant, aber immer Information. Daher sollte, wer eine Domain für sich reserviert, diese auch mit Inhalt füllen. Eine ungenutzte Domain schadet eher als dass sie nützt! Mit einer guten Präsenz im Internet kann Interesse geweckt werden, repräsentiert werden, informiert werden. Das alles muss nicht unbedingt viel und bunt sein, auch eine einfache Seite mit wichtigen Kontaktmöglichkeiten kann schon viel von ihrem Zweck erfüllen. Mit solchen Kontaktinfos (+ ein paar wenigen weiteren Informationen, lesen Sie hierzu auch unseren Artikel über die Impressumspflicht) ist darüberhinaus der Impressumspflicht nach dem »Gesetz über die Nutzung von Telediensten« oder kurz Teledienstgesetz (TDG) Genüge getan.

Wenn schon diese Kontaktinformationen eingepflegt werden, ist es ein leichtes diese Baustelle für weitere Funktionen zu nutzen. Anstelle eines lapidaren »under cunstruction« für unbestimmte Zeit können im Rahmen einer einfachen, knappen Seite die ersten wichtigsten Informationen gegeben werden: wer verbirgt sich hinter der Domain, was hat der/diejenige zu bieten, was wird an dieser Stelle in Zukunft an Information zu finden sein und vor allem wann werden diese Informationen bereitstehen. Eine klare Gestaltung, natürlich bei Firmen im Rahmen der corporate identity, eine klare Botschaft.

Ein weiterer Nutzen für beide Seiten kann elegant eingebracht werden: eine kleine Eingabezeile für den Besucher/die Besucherin, in welcher diese/r – ausdrücklich auf eigenen Wunsch – ausschliesslich seine email-Adresse hinterlassen kann, wenn er/sie über den Start der Präsenz informiert werden möchte. Der/die Besucher/in muss nicht immer wieder nachsehen, ob es jetzt endlich die ersehnten Informationen gibt; und nicht zu verachten: der Betreiber erhält eine Liste von qualifizierten email-Adressen, absolut freiwillig abgegeben, und dadurch einen Überblick, wer sich für seine Leistungen oder Produkte interessiert. Ein kleiner Aufwand für den Betreiber, grosser Nutzen für beide Seiten: Betreiber und Nutzer.

red@ktiv – die etwas andere WebAgentur hilft Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihrer Präsenz im Internet – von der Planung über die Baustellenbeschilderung, die Entwicklung, die erste Präsenz bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung Ihrer Geschäfte im Internet.

Barrieren gibt es nur in den Köpfen von WebDesignern

»Ich schau mal schnell im Internet nach«. Längst gehört das Internet zu den täglichen Werkzeugen in Haushalt, Schule und Beruf. Ein Werkzeug, das sich zudem auch noch eine grunddemokratische Struktur auszeichnet. Jeder kann hier seine Botschaften einstellen, jeder kann diese Informationen nutzen. Wirklich jeder?

Bekanntermassen ist nicht jeder Mensch mit allen Sinnen gleich gut ausgestattet. Unsere Wahrnehmung der Welt ist unterschiedlich – auch die der Netzwelt. Umso mehr gilt das Gebot, das diesen unterschiedlichen Wahrnehmungen Rechnung getragen werden muss. Ein Gebot, das durch WAI erstmals konkretisiert wurde. Später mündete es für deutsche Bundesbehörden sogar in die Verordnung zur Barrierefreiheit in der Informationstechnik (BITV) ein. In zunehmendem Masse wird diese Verordnung auch durch die Gleichstellungsgesetze der Bundesländer in die Länder- und Kommunalverwaltungen einziehen. Bei Unternehmen wird der Markt für den notwendigen Druck sorgen. Welcher klug rechnende Kaufmann wird es sich auf Dauer leisten können auch nur einen Teil seiner potentiellen Kundschaft von seinem Warenangebot aussperren zu können?

Die Umsetzung in der Praxis ist derzeit jedoch noch nicht sehr weit fortgeschritten. Unverständlicherweise, ist doch der Anspruch an einen barrierefreien Internetauftritt mit einem sehr geringen Aufwand zu realisieren. Alle notwendigen Techniken um einen barrierefreien Internetauftritt zu erstellen sind etabliert und verfügbar. Mehr noch: es sind die Techniken, die man braucht um den gängigen Anforderungen an einen Internetauftritt gerecht zu werden:

  • Schnelle Ladezeiten durch »schmalen« Code
  • Leichte Pflegbarkeit der Präsenz durch stringente Trennung von Gestaltung und Inhalt
  • Suchmaschinenoptimierung durch textbasierten Inhalt in semantisch korrektem Kontext
  • Universelle Zugänglichkeit durch validen Code, der von allen Ausgabegeräten verarbeitet werden kann

Von diesen Zielvorgaben ausgehend ist es nur noch ein kleiner Schritt hin zur Barrierefreiheit. Für die Aufteilung von Gestaltung und Inhalt stehen HTML und CSS zur Verfügung. Beschränkt sich der WebDesigner bei der Seitenerstellung auf die Hinzufügung von einigen wenigen HTML-Tags zum eigentlichen Inhalt ist damit die Zugänglichkeit für alle, ein schneller Seitenaufbau und eine optimale Suchmaschinenwahrnehmung sichergestellt.

Dieses »HTML-Gerippe« ist optisch alles andere als ansprechend. Wer durch eine Sehbehinderung jedoch von dieser Optik sowieso nichts erfährt, wird jedoch für eine klare Struktur die ein Screenreader optimal verarbeiten kann dankbar sein. Für die Sehenden kommt dann im zweiten Schritt via CSS ein ansprechende Gestaltung dazu. Funktion und Ästhetik müssen dabei keine Gegensätze sein. Die Möglichkeiten die CSS für moderne und reiche Gestaltungen liefern reichen von der Vielfalt an die von Printlayout heran. Halbtransparenzen, mehrspaltiger Satz mit überlappenden Bildern, Schriftvariationen, mitwachsende Layouts, … alles ist (mit etwas Hirnschmalz) machbar.

Barrieren können aber nicht nur in der Visualisierung bestehen. Auch motorische Beeinträchtigungen, Schwierigkeiten im Textverständnis (Pisa lässt grüßen!) oder auch Hörschäden können zur Barriere hin zu einen erfolgreichen Webauftritt werden. Auch diese Lösungen sind nicht schwer umzusetzen. Ein kurzer Text, der ein Bild beschreibt, ein Untertitel in einem Tonfilm oder die Möglichkeit Links einfach nur per Tastatur statt mit einer Maus zu erreichen. Alles einfaches Handwerkszeug, das ein WebDesigner in seiner Werkzeugkiste finden sollte.

Fazit: schaut man sich im Netz um, finden sich immer wieder sehr gute Umsetzungen von Barrierefreien Internetseiten, die auch für uns »Normale« ansprechend und leicht zu bedienen sind. Leider überwiegen immer noch handwerklich schlechte Lösungen, die mit Frames, Javascripten oder Flash vielen ihrer Nutzer das Leben schwer machen. Bei einigen Internetauftritten muss man nicht mal behindert sein um daran zu verzweifeln. Die größte Barriere im Netz besteht leider immer noch in den Köpfen von WebDesignern.

Dieser Artikel erschien Anfang Januar auch in der Zeitschrift »Sprachrohr«

Das virtuelle Grundbuch

Der erste Schritt um eine Aufmerksamkeit im Netz zu erzielen ist und bleibt der eigene Domainname. Aber wie so oft ist unter Juristen auch hier der Begriff des Besitzes und des Eigentums zu unterscheiden. Die pure Erreichbarkeit meiner Seiten unter www.meinname.de ist lediglich der Besitz, noch nicht das Eigentum an diesem Namen. Für den Begriff des Eigentums ist die Eintragung der Webadresse entscheidend. Diese Eintragung erfolgt in nationalen Registern welches in Deutschland durch die DENIC unterhalten und gepflegt wird. Diese nationalen Register sind faktisch so etwas wie die »Grundbücher« des Internets. Wer als Domaininhaber vermerkt ist, ist der Eigentümer der Domäne, also der Webadresse. Für zwei aktuelle Vorgänge ist dieser Unterschied von elementarer Bedeutung.

Zum einen das Urteil des OLG Celle vom 8.4.2004. Im vorliegenden Fall hatte eine WebAgentur eine Kundendomain widerrechtlich auf ihren Namen registrieren lassen. In der (durchaus kontroversen) Kommentierung des LawBlogs von Rechtsanwalt Arne Trautmann heißt es richtigerweise dazu:

Eigentlich gibt es keinen wirklich triftigen Grund, eine Domain für einen Kunden nicht auf dessen Namen als Inhaber zu registrieren. Ziemlich dünn ist jedenfalls das Argument der Kundenbindung: gerade mit der Domain kann man einen Kunden bestenfalls erpressen, nicht aber binden. Es tut an dieser Stelle also nicht weh, dem Urteil Folge zu leisten und damit jedenfalls auf der sicheren Seite zu stehen.

Leider gibt es nach wie vor genügend schwarze Schafe die lieber auf ihren, statt auf den Namen ihrer Kunden registrieren oder auch Altbestände dieser Praxis mit sich herumschleppen. Als Kunde sollten Sie ein hohes Interesse daran haben, dass Sie für Ihre Domain auch mit Ihren Namen und mit korrekter Adresse beim Registrar als Domaininhaber vermerkt sind!

Denn: dieser Umstand wird nach dem 12. November 2004 von zunehmender Bedeutung. Ab diesem Datum gelten für alle im ICANN akkreditierten Registrare (das sind praktisch alle namhaften deutschen Webhoster) veränderte Umzugsregeln. Bisher mußte der Provider, bei dem eine Domain bisher gehostet wurde, einem Umzug zu einem anderen, neuen Provider explizit zustimmen. Nun wird daraus ein expliziter Widerspruch. Das Umzugsverfahren wird also in aller Regel vereinfacht und beschleunigt. Aber diese Vereinfachung und Beschleunigung gilt auch für einen widerrechtlichen Domaineigentümer! Eines bleibt nämlich unverändert: Initiator eines solchen Umzugsverfahrens kann immer nur der Domaininhaber sein. Fatal wenn dies ein unberechtigter Dritter ist, der über ihre Adresse im Internet nun frei und relativ ungebremst verfügen kann. Kommt es zu einem Rechtsstreit sind zwar – wie oben gesehen – die Chancen hoch die Domain zugesprochen zu bekommen. Aber die Zeit die bis zu einer solchen Klärung verstreicht kann das faktische Ende der Domain und ggf. ihres Geschäfts bedeuten.

Unsere Handlungsempfehlung daher:

  • Prüfen Sie unter http://www.denic.de/de/whois/index.jsp ob Sie als Domaininhaber für ihre .de-Domain eingetragen sind. Achten Sie auch darauf, ob ihre aktuellen Adressdaten sind und ob innerhalb einer Firma der richtige Ansprechpartner benannt ist.
  • Leiten Sie ggf. ein sogenanntes Eignerwechselverfahren ein, mit dem Sie den Domainnamen auf sich übertragen lassen können.
  • Sollten Sie sich bei ihrem bisherigen Provider aufgrund der Registierungsvorkommnisse nicht gut aufgehoben fühlen oder bekommen Sie beim Eignerwechsel von ihm Steine in den Weg gelegt – erwägen Sie einen Providerwechsel.
  • Kontaktieren Sie uns, wenn Sie einen stressfreien Service für alle Arbeiten vom Domaincheck bis zum Provider- und/oder Eignerwechsel wünschen.

Neuigkeiten frei Haus

Wer seine Kundschaft regelmässig mit aktuellen Informationen, Angeboten u.ä. versorgen möchte, griff bisher auf eMail-Newsletter zurück. Durch die zunehmende Flut an Spam in den Postfächern aller Anwender ist dieses Medium jedoch beinahe verbrannt. Kaum jemand unterscheidet noch sauber zwischen den wirklich angeforderten Informationen oder den unverlangt zugesandten »Viagra-Schnäppchen-«, »Ich mach Dich Reich-« und »Hier geht die Post ab-« Spammails. An dieser Stelle springt zunehmend RSS in die Bresche.

RSS steht für »Rich Site Summary« – also eine inhaltsreiche, aussagekräftige Zusammenfassung einer Webpräsenz. Technisch gesehen steckt ein sehr einfaches XML-Format dahinter. Durch dieses schlanke, standardisierte Format ist es möglich Informationshäppchen nur formal klassifiziert (also: was ist Überschrift, was ist der Inhalt, gibt es einen Link) ohne Gestaltungsinformationen bereitzustellen. RSS wird damit dem Postulat »Information ist eine Bringschuld« in hohem Maße gerecht.

Bereitstellen läßt sich prinzipiell alles: aktuelle Nachrichten aus aller Welt, der Änderungsdienst von Stücklisten eines Produktionsprogramms, die letzten Diskussionsbeiträge im Community-Forum, die kommenden Termine für eine Veranstaltungsreihe, … der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Neuester Trend bei der Nutzung dieses Formates ist das sog. Weblog – eine Art elektronisches, öffentliches Tagebuch im Internet. Leider oft genug auch mit den entsprechenden Banalitäten in den Einträgen behaftet wie ein »echtes« Tagebuch. Allgemein gesprochen ist ein RSS-Einsatz überall dort sinnvoll möglich, wo über Veränderungen eines Datenbestands aktuell informiert werden soll.

Wer bietet bereits solche RSS Informationen an?

Die Spannbreite ist so bunt wie der Zeitschriftenständer im Bahnhofskiosk. Tagesaktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte werden von namhaften Fernsehsendern wie N24 ebenso wie von Zeitungen und Zeitschriften wie Spiegel, Stern, Welt, Zeit etc. bereitgestellt. Wer sich für entsprechende internationale Publikationen interessiert wird auch da fündig: New York Times oder lieber BBC – kein Problem. Erwartungsgemäß sind die IT-Themenanbieter ebenfalls stark engagiert. Neueste Virenwarungen für den Windows-PC gewünscht? Oder die letzten Gerüchte zu kommenden Konsolenspielen? Aktuelle Trends aus der IT-Branche, oder spezielles zu Linux oder Macintosh – alles ist auf dem Markt zu haben. Ebenso breitgefächert und z.T. inhaltlich sehr hochwertig sind die Special-Interest Themen. Ob zu WebDesign und -programmierung wie hier bei red@ktiv, das Kulturprogramm von München, Mystery oder Marketing – zu finden gibt es reichlich. Einen ersten Überblick über das RSS-Angebot gibt das RSS-Verzeichnis, das trotz seines Versuchsstadiums bereits über 1.000 Feeds aus den verschiedensten Bereichen listet. Auch der Blick auf interessanten Webseiten nach einem »RSS« oder »XML«-Button oder -Link kann lohnen. Dr. Web bemüht sich derzeit einen Standard für ein RSS-Icon zu finden.

Wie kann ich Informationen aus RSS-Feeds nutzen?

HTML-Seiten werden durch den Browser betrachtet, eMails kommen ins elektronische Postfach und werden von entsprechenden eMail-Programmen aufbereitet und dargestellt. Entsprechend gibt es auch für RSS-Feeds Programme mit denen sich die bereitgestellten Informationen auslesen lassen. Diese sog. RSS-Reader sind in einer breiten Auswahl für alle Plattformen verfügbar – sehr oft sogar kostenlos oder für geringe Shareware-Entgelte. Zunehmend finden RSS-Reader auch Einzug in den Internet-Suites, also den Programmpaketen, die einen »All-in-one«-Ansatz für Browser, eMail, z.T. Chat und eben RSS verfolgen. So können bereits Mozilla und Opera RSS-Feeds verarbeiten und in einer Seitenleiste darstellen. Auch die nächste Version von Apples Safari, der bis Mitte 2005 erscheinen soll, wird über entsprechende Funktionen verfügen. Ebenso ist es möglich solche RSS-Feeds Dritter direkt in die eigene Internetseite einzubauen.

Durch die Zusammenführung mehrerer Feeds entsteht so beim Benutzer eine stets frische und individuelle »Tageszeitung« auf dem Rechner. Aus dem reichhaltigen Informationsangebot der RSS-Feeds kann sich jeder den Teil, der ihn interessiert herauspicken. Die Nachrichten laufen dann unmittelbar nach Veröffentlichung ein. Zudem können sie in den meisten Readern aggregiert, gespeichert und durchsucht werden.

Die Vorteile von RSS für den Nutzer lassen sich also wie folgt zusammenfassen:

  • Informationen aus RSS-Feeds sind stets aktuell – zumindest solange man online ist
  • Informationen aus RSS-Feeds sind nutzergerecht – der Nutzer selbst bestimmt was er abonnieren und lesen mag und was nicht
  • Informationen aus RSS-Feeds sind spamfrei – durch den Pull-Ansatz (der Benutzer holt sich die Informationen ab) werden unerwünschte Inhalte ungeklärten Ursprungs komplett vermieden.
  • Informationen aus RSS-Feeds sind authentisch – dies gilt insbesondere für Individualquellen. Es gibt keine »Info-Zwischenhändler« wie Nachrichtenagenturen oder Redaktionen die Informationen filtern oder manipulieren (bitte im wörtlichen Sinne anwenden: frz. manipuler = handhaben), sondern es gibt eine direkte Beziehung zwischen Nachrichtenlieferant und Nachrichtenkonsument.